Die Gestalttherapie wurde begründet von den Psychoanalytikern Fritz (1893-1970) und Laura Perls (1905-1990) sowie Paul Goodman (Autor und Mitbegründer 1911–1972). Anfang der 50er Jahre formierten sie in den USA dieses Therapieverfahren auf den geistigen Grundlagen der Tiefenpsychologie, der Gestalttheorie und der Existenzphilosophie zu einer neuen Einheit.

Was F. Perls als „offene Gestalt“ bezeichnet ist Unerledigtes oder nicht Geklärtes aus der Vergangenheit, das wir immer noch mit uns herumtragen. Es können auch verleugnete und unterdrückte Bedürfnisse sein, ein zurückgehaltener Protest, nicht ausgedrückte Trauer über einen Verlust und die damit verbundenen Gefühle von Verzweiflung, Wut und Trauer.

Bei der Gestalttherapie geht es darum, diese abgespaltenen Anteile einer Persönlichkeit bewusst zu machen und ins Hier und Jetzt zu holen, um sie wieder integrieren zu können. Hilfreiche Methoden sind unter anderem Wahrnehmungsübungen, wo die Sinne verfeinert werden, und die Arbeit mit dem „leeren Stuhl“.


"Gewahrsein ist freies Erspüren dessen, was in dir auftaucht, was du tust, fühlst oder vorhast. Sie ist ein Grundelement und eine umfassende Ganzheit. Ohne Bewusstheit gibt es keine Kenntnis einer Wahlmöglichkeit" (Perls, 1976; Perls et al., 1979).

„Veränderung fließt aus der Anerkennung dessen, was ist, statt aus der Förderung dessen, was sein sollte.“ Gary M. Yontef, Gestalttherapeut, 1983







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Gestalttherapie